Depot oder Bankberatung? 09/2026

Trade Republic

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Depotführung 0 €, Sparplan 0 €, Order ab 1 €. Es gibt keinen Ausgabeaufschlag und keine Bestandsprovision. Platz 1 von 13 mit 94,3 von 100 Punkten in unserem Test.

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94,3 von 100 Punkten im Test

Konto-Experte Konto-Experte

Selbst entscheiden, ohne laufende Vergütung. Depotführung 0 €, Sparplan 0 €, Order ab 1 €. Es gibt keinen Ausgabeaufschlag und keine Bestandsprovision. Platz 1 von 13 mit 94,3 von 100 Punkten in unserem Test.

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Mischa Berg - Kontoexperte
Scalable Capital

Mit etwas mehr Unterstützung bei der Auswahl

Ebenfalls ohne Ausgabeaufschlag: Sparplan 0 €, Depotgebühr 0 €. Die Analysewerkzeuge liegen auf der Stufe „Fortgeschritten“. Platz 2 von 13 mit 88,9 von 100 Punkten in unserem Test.

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Mit etwas mehr Unterstützung bei der Auswahl88,9/10088,9 von 100 Punkten, Platz 2 von 13
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Ebenfalls ohne Ausgabeaufschlag: Sparplan 0 €, Depotgebühr 0 €. Die Analysewerkzeuge liegen auf der Stufe „Fortgeschritten“. Platz 2 von 13 mit 88,9 von 100 Punkten in unserem Test.

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Kontoexperte Mischa Berg

Lohnt sich die Beratung in der Bank, oder ist ein eigenes Depot besser?

Beratung in der Bank ist nicht kostenlos – sie wird nur anders bezahlt: über den Ausgabeaufschlag des vermittelten Fonds und über dessen laufende Vergütung. Beides fällt an, solange Sie den Fonds halten. Wer stattdessen selbst einen breit streuenden ETF bespart, zahlt bei Trade Republic (94,3 von 100 Punkten) oder Scalable Capital (88,9) für die Ausführung nichts und trägt nur die Fondskosten. Das ist der ganze Unterschied – und über zwanzig Jahre ist er groß.

Bewertet von Konto-Testsieger.de nach 23 objektiven Kriterien, Datenstand 08.09.2026.

Ist die Beratung in der Bank wirklich teurer?

Sie ist nicht teurer, weil sie schlecht wäre, sondern weil sie anders bezahlt wird. Ein Berater verdient über den Ausgabeaufschlag des vermittelten Fonds und über dessen laufende Vergütung – Kosten, die Jahr für Jahr anfallen, unabhängig davon, ob Sie erneut beraten werden. Bei einem breit streuenden ETF liegen die laufenden Kosten um ein Vielfaches darunter. Wer Beratung braucht, ist mit einer Honorarberatung meist günstiger dran: Dort zahlen Sie einmal für die Stunde statt dauerhaft für das Produkt.

Wie Beratung bezahlt wird

Drei Wege, und nur einer davon ist auf der Rechnung sichtbar.

Ausgabeaufschlag. Ein Prozentsatz auf jede Einzahlung, bei Aktienfonds häufig im Bereich von vier bis fünf Prozent. Er wird beim Kauf abgezogen: Von 1.000 Euro kommen dann nur rund 950 im Fonds an.

Laufende Vergütung. Ein Teil der jährlichen Verwaltungsgebühr des Fonds fließt an die vermittelnde Bank zurück. Sie fällt an, solange Sie den Fonds halten – auch wenn Sie nie wieder in der Filiale waren.

Honorar. Bei einer Honorarberatung zahlen Sie direkt für die Beratungsleistung, meist nach Stunden oder pauschal. Provisionen müssen dabei an Sie weitergegeben werden. Für einmalige Fragen – Ruhestandsplanung, Vermögensaufteilung, Erbschaft – ist das häufig die günstigste Variante.

Der Vergleich in Zahlen: Ein aktiv gemanagter Aktienfonds kostet laufend meist zwischen einem und zwei Prozent im Jahr, ein breit streuender Index-ETF einen Bruchteil davon. Auf 50.000 Euro sind das mehrere hundert Euro Unterschied pro Jahr.

Alle Anbieter im Vergleich

AnbieterDepotgebührOrdergebührZusatzkostenKosten je SparplanausführungProfil-Punkte
Trade Republic(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 1 €keine0 €94,3
Scalable Capital(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 0,99 €gering0 €88,9
Smartbroker+(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 0 €gering0 €79,7
Traders Place(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 0,95 €gering0 €73,8
N26(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 0,90 €keine0 €70,7
finanzen.net zero(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 1 €gering0 €68,7
S Broker(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 0,95 €spürbar0 €67,3
ING(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 4,90 €spürbar0 €66,9
Consorsbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 9,95 €hoch0 €65,8
justTRADE(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 1 €gering0 €62,6
comdirect(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 9,90 €spürbar1,50 % je Ausführung, mindestens 1,50 €61,8
1822direkt(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €ab 9,90 €spürbar1,50 % je Ausführung, mindestens 1,50 €52,1
Commerzbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0,175 % vom Depotwertab 9,90 €spürbarentgeltpflichtig52,0

Sonderwertung, keine Gesamtnote: Die Punktzahl gilt für das Profil „Depot oder Bankberatung?“ und gewichtet die Kriterien so, wie sie für diese Lesergruppe zählen. Ein Anbieter kann hier vorn liegen und in einem anderen Profil weit hinten – und umgekehrt. Datenstand 08.09.2026. So bewerten wir. Werbe- bzw. Affiliate-Link.

Wann Beratung die richtige Wahl ist

Es wäre unredlich, die Antwort auf „immer selbst machen“ zu verkürzen. In diesen Fällen ist Beratung sinnvoll – nur selten als laufende Produktberatung.

Bei komplexen Situationen. Erbschaft, Betriebsübergabe, Immobilie im Ausland, Vermögensaufteilung im Ruhestand: Das sind Fragen, die eine ETF-Auswahl nicht beantwortet. Dafür lohnt eine Honorarberatung oder ein Steuerberater.

Wenn Sie es sonst gar nicht tun. Ein Beratungsdepot mit hohen Kosten ist immer noch besser als ein Girokonto, auf dem das Geld dreißig Jahre liegt und an Kaufkraft verliert.

Wenn Sie Ruhe brauchen. Manche Menschen halten Kursschwankungen nur aus, wenn jemand ansprechbar ist. Dieser Wert taucht in keiner Kostenrechnung auf, ist aber real.

Was Sie in jedem Fall fragen sollten: Wie wird die Beratung vergütet, was kostet das empfohlene Produkt jährlich, und gibt es dasselbe Ergebnis auch als ETF? Ein Berater, der diese drei Fragen offen beantwortet, ist sein Geld womöglich wert.

Häufige Fragen zu Beratung und Selbstentscheidung

Ist die Beratung in meiner Bank wirklich kostenlos?

Nein. Sie wird über den Ausgabeaufschlag und die laufende Vergütung des vermittelten Produkts bezahlt. Beides muss Ihnen ausgewiesen werden – fragen Sie nach der Kosteninformation vor Abschluss.

Kann ich bestehende Fonds behalten und trotzdem wechseln?

Ja. Fondsanteile lassen sich in ein günstigeres Depot übertragen, ohne sie zu verkaufen. Der laufende Kostenanteil des Fonds bleibt, der Ausgabeaufschlag entfällt bei künftigen Käufen.

Was ist der Unterschied zwischen Anlageberatung und Honorarberatung?

Die Anlageberatung wird über Provisionen des Produktanbieters vergütet, die Honorarberatung direkt von Ihnen. Nur bei der Honorarberatung besteht kein wirtschaftliches Interesse an einem bestimmten Produkt.

Brauche ich Vorwissen, um selbst anzulegen?

Für einen breit gestreuten ETF-Sparplan wenig – die wichtigsten Entscheidungen sind Anlagedauer, Rate und Streuung. Wer sich damit unwohl fühlt, kann eine einmalige Honorarberatung nehmen und die Umsetzung selbst übernehmen.

Wie diese Seite entsteht

Daten. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus unserer eigenen Datenbank: 13 Anbieter, 23 Bewertungskriterien, jeder Wert einzeln gegen die Primärquelle des Anbieters geprüft und mit Prüfdatum versehen. Datenstand: 08.09.2026.

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