Das beste Junior-Depot für Kinder 09/2026

Trade Republic

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95,8 von 100 Punkten im Test

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Mischa Berg - Kontoexperte
Scalable Capital

Für Familien, die das Depot später umbauen wollen

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Kontoexperte Mischa Berg

Was unterscheidet ein Junior-Depot vom Sparen im eigenen Depot?

Ein Junior-Depot läuft auf den Namen des Kindes: Das Geld gehört rechtlich ihm, die Eltern verwalten es nur. Das bringt steuerliche Vorteile – eigener Sparerpauschbetrag, eigener Grundfreibetrag – und einen Nachteil, den man kennen muss: Mit achtzehn bekommt das Kind die volle Verfügung. Unter den Anbietern, die ein Kinderdepot überhaupt führen, liegen Trade Republic (95,8 von 100 Punkten) und Scalable Capital (91,7) vorn, beide ohne laufende Kosten und mit einem Sparplan ab einem Euro.

Bewertet von Konto-Testsieger.de nach 23 objektiven Kriterien, Datenstand 08.09.2026.

Gehört das Geld im Junior-Depot wirklich dem Kind?

Ja, und das ist der entscheidende Unterschied. Ein Junior-Depot läuft auf den Namen des Kindes; die Eltern verwalten es nur treuhänderisch und dürfen das Geld nicht für eigene Zwecke verwenden. Mit achtzehn bekommt das Kind die volle Verfügung – ohne Bedingungen. Steuerlich ist das oft ein Vorteil, weil das Kind einen eigenen Sparerpauschbetrag und Grundfreibetrag hat. Nachteilig kann es beim BAföG und bei der Familienversicherung werden, wenn das Vermögen des Kindes bestimmte Grenzen überschreitet.

Junior-Depot oder im eigenen Depot sparen?

Beides ist legitim, und die Entscheidung hat wenig mit Rendite zu tun.

Für das Junior-Depot spricht die Steuer. Das Kind hat einen eigenen Sparerpauschbetrag und darüber hinaus den Grundfreibetrag. Wer eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragt, kann Erträge weitgehend steuerfrei vereinnahmen – bei den Eltern wären sie mit Abgeltungsteuer belastet.

Für das eigene Depot spricht die Kontrolle. Sie behalten die Entscheidung darüber, wann und wofür das Geld verwendet wird – auch über den achtzehnten Geburtstag hinaus. Steuerlich zahlen Sie dafür, rechtlich sind Sie flexibel.

Was viele übersehen: Geld ins Kinderdepot einzuzahlen ist eine Schenkung. Sie ist bei den üblichen Beträgen unproblematisch, weil die Freibeträge zwischen Eltern und Kind hoch sind – aber zurückholen lässt sie sich nicht. Wer das Geld womöglich selbst braucht, sollte im eigenen Depot sparen und es dem Kind später übertragen.

Ein Mittelweg: das Kinderdepot für den langfristigen Teil, ein eigener Sparplan für den Teil, über den Sie die Verfügung behalten wollen.

Alle Anbieter mit Junior-Depot im Vergleich

AnbieterMindestsparrateKosten je SparplanausführungDepotgebührBruchstückhandelProfil-Punkte
Trade Republic(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1 €0 €0 €ja95,8
Scalable Capital(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1 €0 €0 €ja91,7
Traders Place(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1 €0 €0 €nicht verfügbar ODER nicht…74,8
finanzen.net zero(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1 €0 €0 €ja72,7
ING(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1 €0 €0 €nein70,6
S Broker(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)5 €0 €0 €nein67,8
Consorsbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)10 €0 €0 €nein65,6
comdirect(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1 €1,50 % je Ausführung, mindestens 1,50 €0 €ja61,4
1822direkt(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)25 €1,50 % je Ausführung, mindestens 1,50 €0 €nicht verfügbar ODER nicht…56,0
Commerzbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)25 €entgeltpflichtig0,175 % vom Depotwertja53,8

Gefilterte Auswahl: Nur Anbieter, die überhaupt ein Kinder-/Juniordepot anbieten, kommen für diese Zielgruppe infrage - alle anderen werden komplett ausgeschlossen statt niedrig gewichtet. Aktuell ausgeschlossen: justTRADE, N26, Smartbroker+ (siehe kinderdepot-verfuegbarkeit.json). Gelistet sind 10 von 13 Anbietern der Sparte.

Sonderwertung, keine Gesamtnote: Die Punktzahl gilt für das Profil „Bestes Junior-Depot für Kinder“ und gewichtet die Kriterien so, wie sie für diese Lesergruppe zählen. Ein Anbieter kann hier vorn liegen und in einem anderen Profil weit hinten – und umgekehrt. Datenstand 08.09.2026. So bewerten wir. Werbe- bzw. Affiliate-Link.

Freibeträge, BAföG und Familienversicherung

Die drei Punkte, an denen ein gut gefülltes Kinderdepot unerwartete Folgen haben kann.

Sparerpauschbetrag und Grundfreibetrag. Das Kind hat beides in voller Höhe. Solange die Erträge darunter bleiben, fällt keine Steuer an – Voraussetzung ist ein Freistellungsauftrag und, bei höheren Erträgen, eine Nichtveranlagungsbescheinigung vom Finanzamt.

Familienversicherung. Kinder sind über die Eltern beitragsfrei gesetzlich krankenversichert, solange ihr eigenes Gesamteinkommen eine monatliche Grenze nicht überschreitet. Kapitalerträge zählen dazu. Bei üblichen Kinderdepots ist das kein Thema, bei größeren Vermögen – etwa nach einer Erbschaft – sollte man es rechnen.

BAföG und Unterhalt. Beim BAföG zählt das Vermögen des Kindes; ein hohes Depot mindert den Anspruch. Auch beim Unterhalt kann eigenes Vermögen des Kindes eine Rolle spielen. Wer sehr große Beträge anspart, sollte das gegen den Steuervorteil abwägen – nicht heimlich umschichten, denn die Ämter gleichen mit den Daten des Bundeszentralamts für Steuern ab.

Häufige Fragen zum Junior-Depot

Gehört das Geld im Junior-Depot wirklich dem Kind?

Ja. Eltern verwalten es treuhänderisch und dürfen es nicht für eigene Zwecke verwenden. Mit achtzehn erhält das Kind die volle Verfügung.

Brauche ich für das Kind einen eigenen Freistellungsauftrag?

Ja, er wird für das Depot des Kindes erteilt und gilt nicht aus dem der Eltern heraus. Bei höheren Erträgen lohnt zusätzlich eine Nichtveranlagungsbescheinigung.

Können Großeltern direkt ins Kinderdepot einzahlen?

Ja, per Überweisung auf das Verrechnungskonto. Steuerlich ist auch das eine Schenkung – die Freibeträge zwischen Großeltern und Enkeln sind hoch, aber nicht unbegrenzt.

Was, wenn ich meinem Kind mit 18 nicht alles überlassen will?

Dann ist das Junior-Depot der falsche Weg. Wer die Verfügung behalten will, spart im eigenen Depot und überträgt später – oder verteilt auf beide Wege.

Wie diese Seite entsteht

Daten. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus unserer eigenen Datenbank: 13 Anbieter, 23 Bewertungskriterien, jeder Wert einzeln gegen die Primärquelle des Anbieters geprüft und mit Prüfdatum versehen. Datenstand: 08.09.2026.

KI-Einsatz. Bei der Auswertung der Daten und beim Formulieren der Texte setzen wir KI-Werkzeuge ein. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Mischa Berg: Zahlen und Konditionen werden vor der Veröffentlichung gegen die Seiten der Anbieter geprüft, und kein Wert steht hier ohne belegbare Quelle.

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