Das beste Depot für ausschüttende ETFs 09/2026

Trade Republic

Ausschüttung kommt an, Wiederanlage kostet nichts

Die Gutschrift ist kostenlos, und wer sie sofort wieder anlegen will, zahlt für die Sparplanausführung 0 €. Bis dahin liegt das Geld nicht zinslos herum: 2,50 % (ab 16.09.2026) auf das Verrechnungskonto. Platz 1 von 13 mit 93,7 von 100 Punkten in unserem Test.

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93,7 von 100 Punkten im Test

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Ausschüttung kommt an, Wiederanlage kostet nichts. Die Gutschrift ist kostenlos, und wer sie sofort wieder anlegen will, zahlt für die Sparplanausführung 0 €. Bis dahin liegt das Geld nicht zinslos herum: 2,50 % (ab 16.09.2026) auf das Verrechnungskonto. Platz 1 von 13 mit 93,7 von 100 Punkten in unserem Test.

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Mischa Berg - Kontoexperte
Scalable Capital

Höchster Zins auf das wartende Geld

Nicht investiertes Guthaben wird hier mit 2,60 % verzinst – dem höchsten Satz im Vergleich. Die Sparplanausführung kostet 0 €, eine Einzelorder ab 0,99 €. Platz 2 von 13 mit 89,0 von 100 Punkten in unserem Test.

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Kontoexperte Mischa Berg

Welches Depot passt zu ausschüttenden ETFs und regelmäßigen Erträgen?

Bei einem ausschüttenden ETF verlässt Geld regelmäßig den Fonds und landet auf dem Verrechnungskonto. Zwei Eigenschaften des Depots entscheiden deshalb: was dieses Guthaben einbringt, solange es wartet, und was es kostet, es wieder anzulegen. Bei Trade Republic (93,7 von 100 Punkten) und Scalable Capital (89,0) ist die Wiederanlage per Sparplan kostenlos, und beide verzinsen das Guthaben. Die Gutschrift der Ausschüttung selbst ist bei allen Anbietern in diesem Vergleich kostenlos – Entgelte dafür waren früher üblich und sind es heute nicht mehr.

Bewertet von Konto-Testsieger.de nach 23 objektiven Kriterien, Datenstand 08.09.2026.

Kostet es etwas, wenn ein ETF viermal im Jahr ausschüttet?

Die Gutschrift selbst ist bei allen Anbietern in diesem Vergleich kostenlos – Entgelte für die Dividendenverbuchung waren früher üblich und sind es heute nicht mehr. Zwei Punkte bleiben trotzdem: Die Ausschüttung landet auf dem Verrechnungskonto und liegt dort, bis Sie sie wieder anlegen, also lohnt ein Blick auf den Zins für dieses Guthaben. Und wer sie sofort wieder anlegen will, braucht entweder Bruchstückhandel oder eine Order, die je nach Anbieter Geld kostet.

Was die Ausschüttung im Depot auslöst

Der Weg vom Fonds auf Ihr Konto hat drei Stationen, und an jeder kann Geld verloren gehen.

Die Steuer wird sofort einbehalten. Auf die Ausschüttung fällt Abgeltungsteuer an, gemindert um die Teilfreistellung bei Aktienfonds. Das depotführende Institut zieht sie direkt ab; gutgeschrieben wird der Nettobetrag. Ein Freistellungsauftrag verhindert das, solange der Sparerpauschbetrag reicht – er ist bei ausschüttenden Fonds der wirksamste Hebel überhaupt.

Das Geld liegt, bis Sie es anlegen. Zwischen Gutschrift und Wiederanlage vergehen oft Wochen. Ohne Zins auf das Verrechnungskonto ist das ein kleiner, aber jährlich wiederkehrender Verlust.

Die Wiederanlage kostet, wenn sie als Order läuft. Vier Ausschüttungen im Jahr, jeweils per Einzelkauf reinvestiert, sind vier Ordergebühren. Bei kleinen Beträgen frisst das die Ausschüttung auf. Günstiger: sammeln und über den kostenlosen Sparplan investieren.

Alle Anbieter im Vergleich

AnbieterKosten je SparplanausführungAuswahl an ETF-SparplänenMindestsparrateDepotgebührProfil-Punkte
Trade Republic(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.4661 €0 €93,7
Scalable Capital(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.7001 €0 €89,0
Smartbroker+(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €1.6001 €0 €81,2
Traders Place(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.3241 €0 €75,5
finanzen.net zero(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.0001 €0 €72,8
S Broker(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.4505 €0 €67,3
N26(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €1.0001 €0 €67,3
Consorsbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €1.70010 €0 €65,8
ING(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €1.1001 €0 €63,9
comdirect(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1,50 % je Ausführung, mindestens 1,50 €2.0001 €0 €63,6
justTRADE(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €17725 €0 €60,3
1822direkt(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1,50 % je Ausführung, mindestens 1,50 €2.40025 €0 €52,6
Commerzbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)entgeltpflichtig30025 €0,175 % vom Depotwert49,5

Sonderwertung, keine Gesamtnote: Die Punktzahl gilt für das Profil „Bestes Depot für ausschüttende ETFs“ und gewichtet die Kriterien so, wie sie für diese Lesergruppe zählen. Ein Anbieter kann hier vorn liegen und in einem anderen Profil weit hinten – und umgekehrt. Datenstand 08.09.2026. So bewerten wir. Werbe- bzw. Affiliate-Link.

Für wen ausschüttende ETFs sinnvoll sind

Es gibt zwei gute Gründe für die ausschüttende Variante – und einen schlechten.

Gut: Sie leben vom Depot. Wer regelmäßig Geld entnimmt, bekommt es ohne Verkauf und ohne Nachdenken darüber, welche Anteile zu welchem Kurs veräußert werden.

Gut: Sie wollen den Sparerpauschbetrag nutzen. Er verfällt Jahr für Jahr, wenn keine steuerpflichtigen Erträge anfallen. Ausschüttungen füllen ihn planbar, ohne dass Sie etwas verkaufen müssen.

Schlecht: „Ich bekomme regelmäßig Geld.“ Eine Ausschüttung ist kein Gewinn, sondern eine Entnahme aus dem Fondsvermögen – der Kurs sinkt am Ausschüttungstag entsprechend. Wer in der Ansparphase steht und ohnehin alles wieder anlegt, macht sich mit der thesaurierenden Variante weniger Arbeit und lässt kein Geld unverzinst liegen.

Häufige Fragen zu ausschüttenden ETFs

Kostet die Gutschrift einer Ausschüttung etwas?

Bei keinem Anbieter in diesem Vergleich. Entgelte für die Dividendenverbuchung waren früher üblich, bei ausländischen Papieren gibt es sie vereinzelt noch – bei ETFs europäischer Auflegung nicht.

Wie oft schütten ETFs aus?

Je nach Fonds jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich. Der Rhythmus steht im Fondsprospekt und sagt nichts über die Höhe der Erträge aus.

Kann ich Ausschüttungen automatisch wieder anlegen lassen?

Eine echte automatische Wiederanlage bieten nur wenige Anbieter. Der übliche Weg ist ein Sparplan, dessen Rate Sie um die erwartete Ausschüttung erhöhen – oder Sie legen die Beträge einmal im Jahr gesammelt an.

Ist die Ausschüttung steuerlich schlechter als die Thesaurierung?

Über die gesamte Haltedauer gleicht es sich weitgehend aus, weil die Vorabpauschale bei Thesaurierern dieselbe Funktion hat. In der Ansparphase bleibt bei Thesaurierern allerdings mehr Geld im Fonds investiert.

Wie diese Seite entsteht

Daten. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus unserer eigenen Datenbank: 13 Anbieter, 23 Bewertungskriterien, jeder Wert einzeln gegen die Primärquelle des Anbieters geprüft und mit Prüfdatum versehen. Datenstand: 08.09.2026.

KI-Einsatz. Bei der Auswertung der Daten und beim Formulieren der Texte setzen wir KI-Werkzeuge ein. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Mischa Berg: Zahlen und Konditionen werden vor der Veröffentlichung gegen die Seiten der Anbieter geprüft, und kein Wert steht hier ohne belegbare Quelle.

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Nachrechnen. Wie eine Punktzahl entsteht, welche Stufen es je Kriterium gibt und wie jeder einzelne Anbieter zu seinen Punkten kommt, steht vollständig offen: So bewerten wir.