Das beste Depot für thesaurierende ETFs 09/2026

Trade Republic

Steuer läuft automatisch, Sparplan kostet nichts

Die Ausführung kostet 0 €, die Rate startet bei 1 €. Automatisierung: Steuer + Wiederanlage – beides läuft ohne Zutun. Platz 1 von 13 mit 93,7 von 100 Punkten in unserem Test.

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93,7 von 100 Punkten im Test

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Steuer läuft automatisch, Sparplan kostet nichts. Die Ausführung kostet 0 €, die Rate startet bei 1 €. Automatisierung: Steuer + Wiederanlage – beides läuft ohne Zutun. Platz 1 von 13 mit 93,7 von 100 Punkten in unserem Test.

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Mischa Berg - Kontoexperte
Scalable Capital

Gleiche Sparplankonditionen, höherer Zins auf den Puffer

Ausführung 0 €, Mindestrate 1 €, Depotgebühr 0 €. Nicht investiertes Guthaben wird mit 2,60 % verzinst. Platz 2 von 13 mit 89,0 von 100 Punkten in unserem Test.

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Kontoexperte Mischa Berg

Welches Depot eignet sich für thesaurierende ETFs, die alles automatisch wiederanlegen?

Die Wiederanlage selbst passiert im Fonds und kostet in keinem Depot etwas – ein thesaurierender ETF verlangt vom Broker also nichts Besonderes. Wo das Depot doch eine Rolle spielt, ist die Steuer: Deutsche depotführende Institute berechnen die Vorabpauschale und führen sie ab, wofür sie Guthaben auf dem Verrechnungskonto brauchen. Trade Republic (93,7 von 100 Punkten) und Scalable Capital (89,0) erledigen das automatisch und lassen den Sparplan kostenlos laufen. Alles andere entscheidet sich beim Fonds, nicht beim Broker.

Bewertet von Konto-Testsieger.de nach 23 objektiven Kriterien, Datenstand 08.09.2026.

Macht das Depot einen Unterschied, wenn der ETF ohnehin automatisch wiederanlegt?

Für die Wiederanlage selbst nicht – die passiert im Fonds, nicht im Depot, und kostet in keinem Depot etwas. Einen Unterschied macht das Depot an zwei anderen Stellen: bei den laufenden Kosten, die den Zinseszins über die Jahre bremsen, und beim Steuerabzug. Deutsche Depotbanken führen die Vorabpauschale auf thesaurierende Fonds automatisch ans Finanzamt ab und brauchen dafür Guthaben auf dem Verrechnungskonto; bei ausländischen Depots müssen Sie sich selbst darum kümmern.

Die Vorabpauschale in drei Sätzen

Sie ist der Grund, warum thesaurierende Fonds überhaupt eine Depotfrage sind – und sie ist harmloser als ihr Ruf.

Was sie ist: eine jährliche Vorauszahlung auf die Steuer, die beim späteren Verkauf ohnehin anfiele. Sie wird nur erhoben, wenn der Fonds im Jahr im Wert gestiegen ist, und sie ist auf den tatsächlichen Wertzuwachs begrenzt. Was Sie vorab zahlen, wird beim Verkauf angerechnet – doppelt besteuert wird nichts.

Wie sie eingezogen wird: Das depotführende Institut bucht den Betrag Anfang des Jahres vom Verrechnungskonto ab. Ist dort nichts, fordert es Sie auf, Geld einzuzahlen; bei manchen Anbietern werden ersatzweise Anteile verkauft. Ein Puffer von wenigen Prozent des Depotwerts erspart diesen Vorgang.

Wie Sie sie vermeiden: mit einem Freistellungsauftrag, solange der Sparerpauschbetrag reicht. Er wird bei jeder Bank einzeln erteilt – wer mehrere Depots hat, sollte ihn aufteilen.

Alle Anbieter im Vergleich

AnbieterKosten je SparplanausführungAuswahl an ETF-SparplänenMindestsparrateDepotgebührProfil-Punkte
Trade Republic(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.4661 €0 €93,7
Scalable Capital(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.7001 €0 €89,0
Smartbroker+(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €1.6001 €0 €81,2
Traders Place(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.3241 €0 €75,5
finanzen.net zero(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.0001 €0 €72,8
S Broker(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €2.4505 €0 €67,3
N26(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €1.0001 €0 €67,3
Consorsbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €1.70010 €0 €65,8
ING(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €1.1001 €0 €63,9
comdirect(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1,50 % je Ausführung, mindestens 1,50 €2.0001 €0 €63,6
justTRADE(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 €17725 €0 €60,3
1822direkt(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1,50 % je Ausführung, mindestens 1,50 €2.40025 €0 €52,6
Commerzbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)entgeltpflichtig30025 €0,175 % vom Depotwert49,5

Sonderwertung, keine Gesamtnote: Die Punktzahl gilt für das Profil „Bestes Depot für thesaurierende ETFs“ und gewichtet die Kriterien so, wie sie für diese Lesergruppe zählen. Ein Anbieter kann hier vorn liegen und in einem anderen Profil weit hinten – und umgekehrt. Datenstand 08.09.2026. So bewerten wir. Werbe- bzw. Affiliate-Link.

Thesaurierend oder ausschüttend – was passt?

Die Entscheidung ist keine Frage der Rendite, sondern der Lebensphase.

In der Ansparphase spricht fast alles für die thesaurierende Variante: Die Erträge werden automatisch wieder angelegt, ohne dass eine Order nötig wäre, und es bleibt kein Geld unverzinst auf dem Verrechnungskonto liegen. Wer ohne Bruchstückhandel spart, kann Ausschüttungen ohnehin nur in ganzen Anteilen reinvestieren.

In der Entnahmephase ist die ausschüttende Variante bequemer: Es kommt regelmäßig Geld an, ohne dass Anteile verkauft werden müssen. Steuerlich ist die Ausschüttung kein Vorteil, aber sie nutzt den Sparerpauschbetrag Jahr für Jahr, statt ihn ungenutzt verfallen zu lassen.

Ein Wechsel zwischen beiden Varianten desselben Index ist steuerlich ein Verkauf mit anschließendem Kauf. Wer viele Jahre angespart hat, sollte das nicht ohne Grund tun.

Häufige Fragen zu thesaurierenden ETFs

Muss ich die Wiederanlage selbst beauftragen?

Nein. Sie passiert innerhalb des Fonds, ohne Order und ohne Kosten – im Depot sehen Sie nur, dass der Kurs entsprechend höher steht.

Was passiert, wenn auf dem Verrechnungskonto kein Geld für die Vorabpauschale liegt?

Der Anbieter fordert Sie auf, den Betrag einzuzahlen. Reagieren Sie nicht, kann er das Konto ins Soll stellen oder Anteile verkaufen – beides steht in den Geschäftsbedingungen und lässt sich mit einem kleinen Guthabenpuffer vermeiden.

Lohnt sich ein Freistellungsauftrag auch bei Thesaurierern?

Ja, gerade dort. Er verhindert, dass die Vorabpauschale überhaupt einbehalten wird, solange der Sparerpauschbetrag reicht.

Sind thesaurierende ETFs teurer als ausschüttende?

In den laufenden Kosten meist nicht – die großen Anbieter führen beide Varianten desselben Index zu denselben Konditionen.

Wie diese Seite entsteht

Daten. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus unserer eigenen Datenbank: 13 Anbieter, 23 Bewertungskriterien, jeder Wert einzeln gegen die Primärquelle des Anbieters geprüft und mit Prüfdatum versehen. Datenstand: 08.09.2026.

KI-Einsatz. Bei der Auswertung der Daten und beim Formulieren der Texte setzen wir KI-Werkzeuge ein. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Mischa Berg: Zahlen und Konditionen werden vor der Veröffentlichung gegen die Seiten der Anbieter geprüft, und kein Wert steht hier ohne belegbare Quelle.

Werbelinks. Mit einem ★ gekennzeichnete Links sind Werbe- bzw. Affiliate-Links. Eröffnen Sie darüber ein Konto, erhalten wir eine Provision – für Sie ändert sich an den Konditionen nichts. Diese Einnahmen finanzieren den Vergleich. Auf die Punktzahlen haben sie keinen Einfluss: Die Bewertung folgt ausschließlich der offengelegten Kriterien-Systematik. Welche Anbieter wir oben hervorheben, ist eine redaktionelle Entscheidung – die vollständige, unveränderte Rangfolge steht in der Tabelle.

Nachrechnen. Wie eine Punktzahl entsteht, welche Stufen es je Kriterium gibt und wie jeder einzelne Anbieter zu seinen Punkten kommt, steht vollständig offen: So bewerten wir.