Das sicherste Depot 09/2026

Trade Republic

Eigene Banklizenz, deutsche Sicherung

Der Anbieter arbeitet mit Vollbank-Lizenz, das Guthaben ist mit 100.000 € gesetzlich gesichert, und die Verwahrung der Wertpapiere liegt bei Clearstream Banking. Platz 1 von 12 mit 95,2 von 100 Punkten in unserem Test.

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95,2 von 100 Punkten im Test

Konto-Experte Konto-Experte

Eigene Banklizenz, deutsche Sicherung. Der Anbieter arbeitet mit Vollbank-Lizenz, das Guthaben ist mit 100.000 € gesetzlich gesichert, und die Verwahrung der Wertpapiere liegt bei Clearstream Banking. Platz 1 von 12 mit 95,2 von 100 Punkten in unserem Test.

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Mischa Berg - Kontoexperte
Scalable Capital

Verwahrstelle offen benannt

Ebenfalls mit Vollbank-Lizenz und 100.000 € gesetzlicher Sicherung. Die Wertpapiere verwahrt Baader Bank AG. Platz 2 von 12 mit 90,5 von 100 Punkten in unserem Test.

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Ebenfalls mit Vollbank-Lizenz und 100.000 € gesetzlicher Sicherung. Die Wertpapiere verwahrt Baader Bank AG. Platz 2 von 12 mit 90,5 von 100 Punkten in unserem Test.

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Kontoexperte Mischa Berg

Welches Depot bietet den besten Schutz für Guthaben und Wertpapiere?

Die wichtigste Nachricht zuerst: Wertpapiere im Depot sind Sondervermögen. Sie gehören Ihnen, nicht dem Broker, und fallen bei dessen Insolvenz nicht in die Masse – sie werden auf ein anderes Depot übertragen. Das eigentliche Risiko liegt beim Guthaben auf dem Verrechnungskonto, denn das ist eine Forderung gegen die Bank. Deshalb zeigt diese Rangfolge nur Anbieter, deren gesetzliche Sicherung in Deutschland sitzt, und gewichtet Sicherung, Aufsicht und Verwahrung am stärksten. Vorn liegen Trade Republic (95,2 von 100 Punkten) und Scalable Capital (90,5).

Bewertet von Konto-Testsieger.de nach 23 objektiven Kriterien, Datenstand 08.09.2026.

Was passiert mit meinen Wertpapieren, wenn der Broker insolvent wird?

Sie bleiben Ihnen. Wertpapiere im Depot sind Sondervermögen: Sie gehören rechtlich nicht dem Broker, sondern Ihnen, und fallen deshalb nicht in dessen Insolvenzmasse. Der Insolvenzverwalter überträgt sie auf ein Depot bei einem anderen Institut. Betroffen ist nur das Guthaben auf dem Verrechnungskonto – das ist eine Forderung gegen die Bank und deshalb der Grund, warum in dieser Rangfolge die Einlagensicherung und die Frage, in welchem Land sie sitzt, so schwer wiegen.

Was im Insolvenzfall tatsächlich passiert

Der Ablauf ist gesetzlich geregelt und in Deutschland mehrfach erprobt.

Die Wertpapiere. Sie sind Sondervermögen und werden vom Insolvenzverwalter auf ein Depot bei einem anderen Institut übertragen. Weder Kursverluste noch Zugriffe von Gläubigern des Brokers drohen. Was Zeit kostet, ist der Verwaltungsvorgang – währenddessen ist Handeln eingeschränkt.

Das Guthaben. Dafür greift die gesetzliche Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde und Institut, Auszahlung binnen sieben Arbeitstagen. Wer mehr hält, ist mit dem Rest Insolvenzgläubiger wie jeder andere.

Die Reihenfolge. Zuerst wird der Handel eingestellt, dann werden die Bestände abgeglichen, dann übertragen. Genau deshalb ist es sinnvoll, nicht dauerhaft mehr Guthaben auf dem Verrechnungskonto zu halten als nötig.

Und die Verwahrstelle? Wird sie namentlich genannt, ist der Abgleich einfacher. Verwahrt ein Institut im eigenen Haus, ist das nicht unsicherer – nur weniger transparent.

Alle Anbieter im Vergleich

AnbieterEinlagensicherungRegulierung und LizenzWertpapierverwahrungTransparenz der VerwahrstelleProfil-Punkte
Trade Republic(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €VollbankClearstream BankingClearstream Banking95,2
Scalable Capital(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €VollbankBaader Bank AGBaader Bank AG90,5
Smartbroker+(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €PartnerbankBaader Bank AGBaader Bank AG78,6
ING(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €VollbankSondervermögenim eigenen Haus73,4
N26(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €VollbankSondervermögenim eigenen Haus70,0
Traders Place(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €PartnerbankBaader Bank AGBaader Bank AG69,1
justTRADE(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €PartnerbankSutor Bank GmbHSutor Bank GmbH68,2
finanzen.net zero(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €PartnerbankBaader Bank AGBaader Bank AG65,2
comdirect(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €PartnerbankSondervermögenim eigenen Haus62,9
S Broker(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €PartnerbankSondervermögenim eigenen Haus62,4
Commerzbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €VollbankSondervermögenim eigenen Haus59,2
1822direkt(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)100.000 €VollbankSondervermögenim eigenen Haus59,1

Gefilterte Auswahl: Wer gezielt nach Sicherheit sucht, meint in aller Regel die deutsche gesetzliche Einlagensicherung für das Guthaben auf dem Verrechnungskonto. Ein Anbieter, dessen gesetzliche Sicherung im Ausland liegt, gehört dann nicht in die Rangfolge - unabhängig von seiner Punktzahl. Die Wertpapiere selbst sind Sondervermögen und von der Frage nicht berührt. Gelistet sind 12 von 13 Anbietern der Sparte.

Sonderwertung, keine Gesamtnote: Die Punktzahl gilt für das Profil „Das sicherste Depot im Vergleich“ und gewichtet die Kriterien so, wie sie für diese Lesergruppe zählen. Ein Anbieter kann hier vorn liegen und in einem anderen Profil weit hinten – und umgekehrt. Datenstand 08.09.2026. So bewerten wir. Werbe- bzw. Affiliate-Link.

Das Risiko, das kein Anbieter abnimmt

Bei der Frage nach dem sichersten Depot geht regelmäßig unter, wo das Risiko tatsächlich sitzt.

Im Depot, nicht am Depot. Ein Anbieter mit Bestnoten bei Sicherung und Aufsicht schützt nicht davor, dass eine einzelne Aktie um achtzig Prozent fällt. Das Marktrisiko trägt allein der Anleger – und es ist um Größenordnungen wahrscheinlicher als eine Brokerinsolvenz.

Streuung ist der wirksamste Schutz. Ein breit gestreuter Welt-ETF verteilt das Risiko auf tausende Unternehmen. Das ist die Entscheidung, die über Sicherheit entscheidet – nicht die Wahl zwischen zwei beaufsichtigten Brokern.

Zeit ist der zweite. Je länger der Anlagehorizont, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts bei einem breit gestreuten Depot. Wer Geld in zwei Jahren braucht, gehört nicht an die Börse, egal wie sicher der Anbieter ist.

Und der dritte: die eigenen Zugangsdaten. Zwei-Faktor-Authentifizierung und ein eigenes Passwort für das Depot verhindern die Schäden, die in der Praxis am häufigsten vorkommen.

Häufige Fragen zur Sicherheit im Depot

Sind meine Aktien bei einer Brokerinsolvenz weg?

Nein. Wertpapiere sind Sondervermögen und gehören Ihnen. Sie werden auf ein anderes Depot übertragen; betroffen ist nur das Guthaben auf dem Verrechnungskonto.

Was schützt die Einlagensicherung genau?

Das Guthaben auf dem Verrechnungskonto, bis 100.000 Euro je Kunde und Institut. Nicht geschützt – und nicht schutzbedürftig – sind die Wertpapiere selbst.

Ist ein großer Anbieter sicherer als ein kleiner?

Für die rechtliche Absicherung nicht: Aufsicht und Sicherungssysteme gelten unabhängig von der Größe. Große Anbieter haben in der Praxis mehr Personal für Störfälle – das ist ein Servicevorteil, kein Sicherheitsvorteil.

Sollte ich mein Vermögen auf mehrere Depots verteilen?

Für die Wertpapiere bringt das wenig, weil sie ohnehin Sondervermögen sind. Für größere Guthaben lohnt es sich, weil die Sicherungsgrenze je Institut gilt.

Wie diese Seite entsteht

Daten. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus unserer eigenen Datenbank: 13 Anbieter, 23 Bewertungskriterien, jeder Wert einzeln gegen die Primärquelle des Anbieters geprüft und mit Prüfdatum versehen. Datenstand: 08.09.2026.

KI-Einsatz. Bei der Auswertung der Daten und beim Formulieren der Texte setzen wir KI-Werkzeuge ein. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Mischa Berg: Zahlen und Konditionen werden vor der Veröffentlichung gegen die Seiten der Anbieter geprüft, und kein Wert steht hier ohne belegbare Quelle.

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Nachrechnen. Wie eine Punktzahl entsteht, welche Stufen es je Kriterium gibt und wie jeder einzelne Anbieter zu seinen Punkten kommt, steht vollständig offen: So bewerten wir.