Das beste Girokonto ohne Fremdwährungsgebühr 10/2026

  • Testsieger fürs Ausland: 83,8 von 100 Punkten im Vergleich.
  • 5 von 14 Girokonten ohne Aufschlag auf Fremdwährung.
  • Vorsicht Sofortumrechnung am Terminal: Aufschlag des Betreibers, keine Bankgebühr.
  • Drei Gebühren, oft verwechselt: Auslandseinsatz, Umrechnung, Sofortumrechnung.
  • 0 % auf Fremdwährung, Konto dauerhaft kostenlos.
  • Abhebungen im Ausland sind ab 100 € je Vorgang kostenlos, darunter kostet jede 1 €.
  • 2,50 % Zinsen aufs Reisegeld, direkt auf dem Girokonto.
  • Im Urlaub per Handy zahlen: Apple und Google Pay, Ausland ohne Aufschlag.
  • Kartenzahlung im Ausland: 14 Konten nach Aufschlag verglichen.
Trade Republic

Null Prozent beim Bezahlen, kostenlos auch am Automaten

Kartenzahlung in Fremdwährung: 0 % Aufschlag, abgerechnet zum Interbankenkurs. Beim Abheben ebenfalls günstig: ab 100 € frei. Kontoführung 0 €, dazu 2,50 % auf das Guthaben. Platz 1 in diesem Vergleich. Platz 1 von 13 mit 83,8 von 100 Punkten in unserem Test.

Ausland ohne AufschlagBargeld ab 100 € gratisKonto dauerhaft kostenlos2,50 % auf GuthabenKarte ohne Jahresgebühr
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83,8 von 100 Punkten im Test

Konto-Experte Konto-Experte

Null Prozent beim Bezahlen, kostenlos auch am Automaten. Kartenzahlung in Fremdwährung: 0 % Aufschlag, abgerechnet zum Interbankenkurs. Beim Abheben ebenfalls günstig: ab 100 € frei. Kontoführung 0 €, dazu 2,50 % auf das Guthaben. Platz 1 in diesem Vergleich. Platz 1 von 13 mit 83,8 von 100 Punkten in unserem Test.

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Mischa Berg - Kontoexperte
N26

Beim Bezahlen gleichauf, beim Abheben teurer

Beim Aufschlag auf Kartenzahlungen sind beide Konten gleich: 0 %, abgerechnet zum Mastercard-Kurs ohne Aufschlag. Kontoführung 0 €. Wo sich die beiden unterscheiden, ist das Bargeld: Abhebungen außerhalb der Eurozone kosten hier 1,70 %. Platz 3 in diesem Vergleich. Platz 3 von 13 mit 75,1 von 100 Punkten in unserem Test.

Ausland ohne Aufschlag2 Abhebungen freiKonto dauerhaft kostenlosZins nur auf TagesgeldKarte ohne Jahresgebühr
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Top-Alternative
Beim Bezahlen gleichauf, beim Abheben teurer75,1/10075,1 von 100 Punkten, Platz 3 von 13
Ausland ohne Aufschlag2 Abhebungen freiKonto dauerhaft kostenlosZins nur auf Tagesgeld

Beim Aufschlag auf Kartenzahlungen sind beide Konten gleich: 0 %, abgerechnet zum Mastercard-Kurs ohne Aufschlag. Kontoführung 0 €. Wo sich die beiden unterscheiden, ist das Bargeld: Abhebungen außerhalb der Eurozone kosten hier 1,70 %. Platz 3 in diesem Vergleich. Platz 3 von 13 mit 75,1 von 100 Punkten in unserem Test.

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Kontoexperte Mischa Berg

Welches Konto hat keine Fremdwährungsgebühr?

Hinter der „Fremdwährungsgebühr" stecken in Wahrheit drei verschiedene Posten, und fast jede Werbeaussage meint nur den ersten. Das Auslandseinsatzentgelt ist der Aufschlag der Bank auf Umsätze in fremder Währung – hier verlangen 5 der 14 Konten null Prozent. Das Währungsumrechnungsentgelt kommt bei manchen Banken zusätzlich obendrauf und steht selten auf der Produktseite. Und die Sofortumrechnung am Terminal ist gar keine Bankgebühr, sondern der Aufschlag des Automatenbetreibers – und mit Abstand der teuerste der drei. Nach Punkten führt Trade Republic mit 83,8 von 100, N26 folgt mit 75,1. Beim Aufschlag auf Kartenzahlungen sind beide gleich gut.

Bewertet von Konto-Testsieger.de nach 22 objektiven Kriterien, Datenstand 03.09.2026.

Sind null Prozent nicht längst Standard?

Bei den Direkt- und Smartphone-Banken weitgehend, bei den übrigen nicht. In diesem Vergleich reicht das Feld weiterhin von null bis 2,2 Prozent, und mehrere Konten binden die Null an eine Bedingung – ein bestimmtes Kontomodell, einen monatlichen Mindestgeldeingang oder eine teurere Zusatzkarte. Dazu kommt, dass sich null Prozent beim Bezahlen und null Prozent beim Abheben nicht zwingend im selben Konto finden. Ein Blick in die Tabelle lohnt deshalb auch dann, wenn die Werbung eindeutig klingt.

Drei Gebühren, die dauernd verwechselt werden

Das Auslandseinsatzentgelt. Der Aufschlag Ihrer Bank auf jeden Kartenumsatz in fremder Währung, in diesem Vergleich zwischen null und 2,2 Prozent. Er steht im Preis- und Leistungsverzeichnis und ist der Wert, den die Tabelle auf dieser Seite zeigt. Bei 3.000 Euro Auslandsumsatz im Jahr liegen zwischen den Enden des Felds rund 66 Euro.

Das Währungsumrechnungsentgelt. Ein zweiter Aufschlag, den einige Banken zusätzlich auf den Umrechnungskurs legen, meist zwischen 0,3 und 0,6 Prozent. Er kann auch dann anfallen, wenn das Auslandseinsatzentgelt mit „0 Prozent" beworben wird, und steht in der Regel nicht auf der Produktseite, sondern im Kleingedruckten. Wer genau vergleichen will, sucht dort nach dem Wechselkurs, der der Abrechnung zugrunde liegt: Referenzkurs der Kartengesellschaft oder ein eigener Kurs der Bank.

Die Sofortumrechnung. Sie heißt im Fachjargon Dynamic Currency Conversion und ist keine Gebühr Ihrer Bank, sondern ein Angebot des Automatenbetreibers oder des Händlers: Sie zahlen „in Euro" statt in der Landeswährung, und die Umrechnung übernimmt der Betreiber zu seinem eigenen Kurs. Der liegt regelmäßig drei bis sechs Prozent über dem Ihrer Bank. Das ist mit Abstand der teuerste der drei Posten – und der einzige, den Sie mit einem Tastendruck vermeiden können.

Die praktische Folge: Ein Konto mit null Prozent Auslandseinsatzentgelt bringt nichts, wenn man am Terminal die Euro-Abrechnung annimmt. Umgekehrt spart die Ablehnung der Sofortumrechnung mehr, als der Wechsel des Kontos je einbringen kann. Beides zusammen ist die günstigste Kombination.

Was der Aufschlag im Jahr ausmacht

Die Voreinstellung ist eine durchschnittliche Alltagsnutzung. Stellen Sie die Regler auf Ihre eigene ein – die Tabelle rechnet mit.

Alle Konten in allen Kriterien

AnbieterAuslandseinsatzBargeldKontoführungGuthabenzinsProfil-Punkte
Trade Republic(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 %kostenlos ab 100 €0 €2,50 %83,8
BBVA(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 %kostenpflichtig0 €2,50 %78,9
N26(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 %2× frei0 €0 % (Giro)75,1
bunq(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0,50 %kostenpflichtig0 €1,51 %74,9
Openbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 %6× frei0 €0 % (Giro)70,4
BBBank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)0 %kostenlos0 € ab 1.000 €0 % (Giro)63,5
DKB(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)2,20 %kostenlos0 € ab 700 €0 % (Giro)63,2
ING(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)2,20 %kostenlos ab 50 €0 € ab 1.000 €0 %62,7
Commerzbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1,00 %kostenlos4,90 €0 %60,7
Tomorrow(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)2,00 %1× frei0 € ab 500 €0 % (Giro)56,0
comdirect(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1,75 %3× frei0 € ab 700 €0 % (Giro)54,1
Consorsbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)2,10 %kostenlos ab 50 €0 € ab 700 €0 %52,9
Berliner Volksbank(Werbelink, öffnet in neuem Fenster)1,80 %kostenlos3,95 €0 %48,6

Sonderwertung, keine Gesamtnote: Die Punktzahl gilt für das Profil „Girokonto ohne Fremdwährungsgebühr“ und gewichtet die Kriterien so, wie sie für diese Lesergruppe zählen. Ein Anbieter kann hier vorn liegen und in einem anderen Profil weit hinten – und umgekehrt. Datenstand 03.09.2026. So bewerten wir. ★ Werbe- bzw. Affiliate-Link.

Der Aufschlag beim Bezahlen sagt nichts über das Abheben

Das ist die wichtigste Einschränkung zu jeder Null-Prozent-Werbung. Bezahlen und Abheben sind zwei getrennte Posten, und ein Konto kann bei dem einen zu den besten und beim anderen zu den teureren gehören.

In diesem Vergleich gibt es Konten, die beim Bezahlen null Prozent verlangen und beim Abheben außerhalb der Eurozone einen Prozentsatz ansetzen. Wer die Werbeaussage liest und im Urlaub überwiegend Bargeld nutzt, zahlt dann doch – nur an einer anderen Stelle als erwartet.

Und es gibt Konten, bei denen es genau andersherum ist: Abheben in Fremdwährung kostenlos, Kartenzahlung mit Aufschlag. Für jemanden, der im Ausland vor allem bar zahlt, kann das die bessere Wahl sein, obwohl das Konto auf einer Seite über Fremdwährungsgebühren zunächst schlecht aussieht.

Deshalb steht in der Tabelle oben beides nebeneinander. Die Frage vor dem Vergleich lautet nicht „welches Konto hat null Prozent", sondern „wie zahle ich im Ausland tatsächlich" – und danach lesen Sie die passende Spalte.

Häufige Fragen zur Fremdwährungsgebühr

Was ist die Fremdwährungsgebühr genau?

Umgangssprachlich der Aufschlag der Bank auf Kartenumsätze in fremder Währung, fachlich das Auslandseinsatzentgelt. Davon zu unterscheiden sind das Währungsumrechnungsentgelt, das manche Banken zusätzlich erheben, und die Sofortumrechnung am Terminal, die gar nicht von Ihrer Bank stammt.

Fällt die Gebühr auch innerhalb der EU an?

In Euro nicht. Maßgeblich ist die Währung, nicht das Land: Eine Zahlung in polnischen Zloty, tschechischen Kronen, dänischen Kronen oder Schweizer Franken ist eine Fremdwährungszahlung, auch wenn das Land in Europa liegt.

Woran erkenne ich ein verstecktes Umrechnungsentgelt?

Am Wechselkurs, der der Abrechnung zugrunde liegt. Steht im Preisverzeichnis, dass zum Referenzkurs von Visa oder Mastercard abgerechnet wird, gibt es keinen versteckten Aufschlag. Steht dort ein eigener Kurs der Bank oder ein Zuschlag auf den Referenzkurs, ist das der zweite Posten.

Was ist Dynamic Currency Conversion?

Das Angebot am Automaten oder Kartenterminal, den Betrag gleich in Euro abzurechnen. Die Umrechnung übernimmt dann der Betreiber zu seinem eigenen Kurs, der typischerweise drei bis sechs Prozent über dem Kurs Ihrer Bank liegt. Immer ablehnen und in der Landeswährung abrechnen lassen.

Gilt der Aufschlag auch für Online-Einkäufe in Dollar?

Ja. Entscheidend ist die Währung der Abrechnung, nicht der Ort. Ein Einkauf in einem US-Shop, der in Dollar abrechnet, ist eine Fremdwährungszahlung – auch vom heimischen Sofa aus.

Wie diese Seite entsteht

Daten. Die Gebührenangaben stammen aus unserem eigenen Datenbestand und wurden zuletzt am 10. September 2026 gegen die Preis- und Leistungsverzeichnisse der Anbieter geprüft. Angegeben ist das Auslandseinsatzentgelt der Karte, die im Standardkonto enthalten ist. Ein zusätzliches Währungsumrechnungsentgelt weisen nicht alle Anbieter getrennt aus; wo es nicht dokumentiert ist, bleibt das Feld leer.

KI-Einsatz. Bei der Auswertung der Daten und beim Formulieren der Texte setzen wir KI-Werkzeuge ein. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Mischa Berg: Zahlen und Konditionen werden vor der Veröffentlichung gegen die Seiten der Anbieter geprüft, und kein Wert steht hier ohne belegbare Quelle.

Werbelinks. Mit einem ★ gekennzeichnete Links sind Werbe- bzw. Affiliate-Links. Eröffnen Sie darüber ein Konto, erhalten wir eine Provision – für Sie ändert sich an den Konditionen nichts. Diese Einnahmen finanzieren den Vergleich. Auf die Punktzahlen haben sie keinen Einfluss: Die Bewertung folgt ausschließlich der offengelegten Kriterien-Systematik. Welche Anbieter wir oben hervorheben, ist eine redaktionelle Entscheidung – die vollständige, unveränderte Rangfolge steht in der Tabelle.

Nachrechnen. Wie eine Punktzahl entsteht, welche Stufen es je Kriterium gibt und wie jeder einzelne Anbieter zu seinen Punkten kommt, steht vollständig offen: So bewerten wir.